Muttergottes
Muttergottes
Kunstpalast - LVR-ZMB - Annette Hiller/ARTOTHEK

Muttergottes, ca. 1490–1500

Künstler*invermutlich Werkstatt Michel Erhard, nachweisbar Konstanz ca. 1440/45 – nach 1522 Ulm
Linde, Rückseite gehöhlt, bedeutende Reste der alten Fassung. Geringfügige Beschädigung, rechter Arm des Kindes am Ellbogen geklebt.
Höhe157 cm
EntstehungsortUlm
Status
ausgestellt, Raum 006.1
Über das WerkIm Gegensatz zur Muttergottes schaut der Christusknabe mit lebhaftem Blick, die Hand hat er zum Friedensgruß erhoben. Der geschlossene Umriss der Skulptur deutet darauf hin, dass sie ursprünglich für die Aufstellung in einer Kirchennische oder in einem Altar vorgesehen war. Düsseldorf erwarb sie neben anderen Werken aus der berühmten Sammlung Hohenzollern, die 1928 verkauft wurde. Allerdings war der Erwerb nicht unumstritten. Die Düsseldorfer Künstlerschaft protestierte dagegen und forderte, man solle das Geld in zeitgenössische Kunst investieren.
ErwerbungAnkauf 1929
Provenienz[...]; o.D. Sammlung Hohenzollern-Sigmaringen; 25.5.1929 angekauft
InventarnummerP 1929-122
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