Mädchen sich waschend I , vor 1930
Bronze
(H x B x T) (Skulpturmaße)41,5 × 21 × 13 cm
Über das WerkIn den 1920er Jahren schuf der Düsseldorfer Bildhauer Ernst Gottschalk eine Reihe weiblicher Aktskulpturen. Dazu gehört diese intim anmutende Figurengruppe, die eine Frau in verschiedenen Momenten der Körperhygiene zeigt. Die Arbeiten vermitteln die Schönheit alltäglicher Gesten und vereinen dabei genaue Naturbeobachtung mit einer klaren Formensprache. Etwa gleichzeitig entstanden für die „GeSoLei"-Ausstellung von 1926 zwei monumentale Frauenakte, in denen er wieder das Thema des gesunden, nackten Körpers aufnahm. Gemeinsam mit den Bronzen seines befreundeten Kollegen Bernhard Sopher flankierten sie das Westportal des Ehrenhofs. Während Sophers Werke in der NS-Zeit aufgrund seiner jüdischen Herkunft entfernt wurden, befinden sich Gottschalks Skulpturen weiterhin am ursprünglichen Ort am Museumseingang.
ErwerbungAnkauf 1930
Provenienz12.11.1930 angekauft vom Künstler
Inventarnummer0.1952.42