Räuchergefäß, um 1600
Kupfer, durchbrochen, graviert, vergoldet
Höhe21 cm
EntstehungsortTürkei
Über das WerkRäuchergeräte wie dieses gehörten im Osmanischen Reich zum gehobenen Lebensstil und gelangten bei gesellschaftlichen wie religiösen Anlässen zum Einsatz. In der unteren Schale des zweiteiligen Gefäßes glühte Holzkohle, auf die aromatische Substanzen gegeben wurden. Ihr Rauch stieg durch die durchbrochene Kuppel empor. Blüten-, Blatt- und Zypressenornamente schmücken sowohl das Rauchgefäß als auch den zugehörigen Teller. Auf dem Rand der Kuppel findet sich ein arabischer Vers. Darin bekennt eine Ameise ihre Liebe zu König Salomon, dem die Fähigkeit zugeschrieben wurde, die Sprache der Tiere zu verstehen.
ErwerbungÜbernahme aus dem Kunstgewerbemuseum 1927
Provenienz[...]; bis 11.5.1886 Dr. Franz Johann Joseph Bock, Kanonikus, Geistlicher und Kunsthistoriker (Aachen-Burtscheid 1823-1899 Aachen); 11.5.1886 - 1927 ehem. Kunstgewerbemuseum Düsseldorf (1883-1927) angekauft von Bock; 1927 übernommen aus dem Kunstgewerbemuseum
InventarnummerP 10554