Das Opfer zu Listria, ca. 1832/33–1841
Gouache, Aquarell, Goldhöhung über Bleistift
Blattmaß59,5 × 80 cm
Über das WerkNach Studienjahren in Paris und München reiste der deutsche Maler Johann Anton Ramboux von 1816 bis 1842 durch Italien. Für ein „Kopienmuseum“ zur italienischen Kunstgeschichte in eigenem Auftrag hielt er zahlreiche in mittelalterlichen Kirchen vorgefundene Werke in Farbe fest. Auch im Vatikan in Rom arbeitete er wiederholt und kopierte dort unter anderem die von Raffael zwischen 1517 und 1521 entworfenen Wandteppiche in den Räumen von Papst Pius VII. Um 1840 erwarb der spätere preußische König Friedrich Wilhelm IV. Ramboux’ Kopiensammlung und übergab sie der Stadt Düsseldorf für die Lehre an der Akademie.
ErwerbungErwerbung für die Stadt Düsseldorf 1841
Provenienz1841 Stadt Düsseldorf erworben durch Schenkung von König Friedrich Wilhelm IV. zusammen mit der "Katholischen Genossenschaft des Rheinischen Ritterbürtigen Adels"
InventarnummerR 212A