Der Frühling küsst die Erde, 1894
Öl auf Leinwand
Maße ohne Rahmen160 × 100,3 × 2,3 cm
Über das WerkAlexander Frenz, der an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert hatte, griff oft fantastische und mythologische Themen auf. Hier hat er den Frühlingsbeginn dargestellt. Eine weibliche Figur als Sinnbild der Erde wird vom Frühling, dem Jüngling über ihr, wachgeküsst. Die einander zugewandten Körper und die zarte Berührung offenbaren eine innige Verbundenheit zwischen Mann und Frau sowie im übertragenen Sinne das Wechselspiel der Jahreszeiten. Das Motiv steht im Zusammenhang mit einer wachsenden Naturverbundenheit um 1900, als die negativen Folgen der Industrialisierung immer deutlicher sichtbar wurden.
ErwerbungVermächtnis Dr. Franz Schoenfeld 1911
Provenienz[...]; 1911 erworben durch Schenkung von Dr. Franz Schoenfeld, Düsseldorf
InventarnummerM 4015