Pause, 1926
SerientitelWandbildentwurf für das Planetarium (heute Tonhalle)
Farbige Kreide, Bleistift
Über das WerkEnde 1925 beauftragte Wilhelm Kreis den Maler Walter Ophey sowie zehn weitere Künstler mit der Ausgestaltung des Planetariums für die „GeSoLei"-Ausstellung. Bereits im Januar 1926 legte Ophey mehrere Entwürfe für ein Wandbild vor: darunter die Naturszene mit Schilfpflanzen, die Darstellung „Arbeitspause" sowie die eines Sämanns, auf den schließlich die Wahl fiel. In den elf Gemälden finden sich wiederkehrende Motive, die sich mit verschiedenen Zeitzyklen auseinandersetzen, so etwa die Abfolge der Jahreszeiten im „Sämann" oder Arbeit und Ruhe in der „Arbeitspause". Der Leitgedanke der „GeSoLei", bei der Gesundheit, Volkshygiene und Sport im Mittelpunkt standen, erscheint in Opheys Entwürfen sowie denen der übrigen Künstler jedoch nur indirekt, und zwar als Ausdruck eines geordneten und maßvollen Lebens.
Opheys Wandgemälde wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder rekonstruiert.
ErwerbungAnkauf 1954
Provenienz1954 angekauft aus dem Nachlass des Künstlers
InventarnummerOY 138