Garten, 1993
Steine, Sand, Leim auf Leinwand; auf Holz
(H x B x T)200 × 160 × 15 cm
Über das WerkKantige Steine durchbrechen Holz – als würde die Ordnung der Natur verletzt. In dieser Arbeit thematisierte der Düsseldorfer Künstler Günther Uecker die Bedeutung und Tradition buddhistischer Zen-Gärten. In ihnen stehen die größeren Steine für Berge oder Inseln, der Kies hingegen für Wasser. Das Rechen der Steinchen zu Mustern ist eine meditative Übung. Uecker fand im wiederholten Hämmern eine vergleichbare Form der Innenschau – friedlich und zugleich brutal. Dieses Spannungsfeld von Zerstörung und Besinnung durchzieht sein gesamtes Werk.
ErwerbungStiftung Sammlung Kemp
ProvenienzNovember 1993 Willi Kemp (Köln 1927 - 2020 Düsseldorf) erworben vom Künstler; 2011 Stiftung Sammlung Kemp im Kunstpalast erworben durch Schenkung Willi Kemp
Inventarnummer0.mkp.2011.Kemp176