Vanitas-Stillleben
Vanitas-Stillleben
Kunstpalast - Horst Kolberg - ARTOTHEK

Vanitas-Stillleben, 1869

Künstler*inWilhelm Trübner, Heidelberg 1851–1917 Karlsruhe
Öl auf Leinwand
Maße ohne Rahmen35 × 40 cm
Maße mit Rahmen53,5 × 58,7 × 6,8 cm
Status
ausgestellt, Raum 013
Über das WerkDieses Bild malte der süddeutsche Künstler Wilhelm Trübner noch zu Studienzeiten. 1868 begann er sein Studium in München, 1869 wechselte er für ein Jahr nach Stuttgart. Mit dem Motiv nahm er scherzhaft Bezug auf die kunsthistorische Tradition sogenannter Vanitas-Stillleben, in denen mittels bestimmter Gegenstände an die Endlichkeit des Lebens erinnert wird. Dazu zählen Totenschädel, aber auch Bücher, die als Luxusobjekte galten. Indem Trübner dem Totenschädel einen Heiligenschein aufsetzte, spielte er mit der hohen Bedeutungsaufladung der einzelnen Elemente in dieser Bildtradition.
ErwerbungSchenkung 1966
ProvenienzBis Juni 1918 Nachlass Wilhelm Trübner; 4./ 5.6.1918 Georg Oeder, Düsseldorf, angekauft von Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus, Berlin, "Nachlass Wilhelm Trübner"; o.D. - 1966 Ernst Georg Matthes, Düsseldorf, im Erbgang von Oeder; 1966 erworben durch Schenkung von Ernst Georg Matthes
InventarnummerM 5555
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