Drachengewand für einen Herrn, Qing-Dynastie, ca. 1870
Schlitzwirkerei (kesi) in Leinwandbindung mit Metallfäden und Bemalung
EntstehungsortChinā
Status
nicht ausgestelltIn der chinesischen Qing-Dynastie (1616-1911) galt eine strenge Kleiderordnung: Jedes Gewand war Ausdruck von Status und Rang. Diese Roben, mit dem Drachen als Symbol herrschaftlicher Macht und Verkörperung der Lebensenergie „qi" waren ursprünglich nur der kaiserlichen Familie vorbehalten. Als Zeichen für ihren besondere gesellschaftliche Position trugen später auch Staatsbedienstete die Bekleidung. Die Form der Drachenrobe, mit Schlitzen vorne und hinten, um das Reiten zu erleichtern, geht auf Gewänder der mandschurischen Region zurück. Auch die Ärmel-Manschetten sollen in ihrer Gestaltung an Pferdehufe erinnern.
ErwerbungÜbernahme aus dem Kunstgewerbemuseum 1927
Provenienz[...]; 26.2.1890 erworben durch Ankauf von Salomon, sen., Berlin; ehem. Kunstgewerbemuseum Düsseldorf (1882-1927); 1927 Städtische Kunstsammlungen Düsseldorf übernommen aus dem KunstgewerbemuseumInventarnummerP 15331
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