Putto, 1750–1760
Linde; Reste älterer Fassung auf Kreidegrund
Höhe (ohne Sockel)81 cm
EntstehungsortSchwaben, Mimmenhausen
Über das WerkBereits seit der Antike gelangten in Skulptur und Malerei Kindergestalten häufig nackt oder kaum bekleidet zur Darstellung. Wegen ihres unschuldig anmutenden Äußeren dienten diese „Putti“ oftmals dekorativen Zwecken, und zwar als kindlich-erotische Gestalten in Liebesszenen oder als Engelswesen in der christlichen Kunst. Auch diese Skulptur des Bildschnitzers Joseph Anton Feuchtmayer könnte Teil eines Figurenensembles oder aber als Einzelfigur in einer Kirche aufgestellt gewesen sein, wie zum Beispiel sein weltberühmter „Honigschlecker“ in der Wallfahrtskirche Birnau am Bodensee.
ErwerbungSchenkung 1965
InventarnummerP 1965-16