Bildnis Rudolf Wenzel Markowsky
Bildnis Rudolf Wenzel Markowsky
Kunstpalast - LVR-ZMB, Annette Hiller - ARTOTHEK

Bildnis Rudolf Wenzel Markowsky, 1840

Künstler*inFerdinand Georg Waldmüller, Wien 1783–1865
Öl auf Leinwand
Maße ohne Rahmen135 × 102,3 cm
Maße mit Rahmen152,5 × 116,5 × 9 cm
Status
ausgestellt, Raum 018.3
Über das WerkDie genaue Darstellung von Gesichtszügen und Materialien machte Ferdinand Georg Waldmüller zu einem der erfolgreichsten österreichischen Porträtmaler des 19. Jahrhunderts. Dieses Bildnis zeigt den 21-jährigen Offizier Rudolf Wenzel Markowsky. Seit den 1920er Jahren gehörte das Gemälde der Wienerin Irene Hellmann, die wegen ihrer jüdischen Abstammung von den Nationalsozialist*innen verfolgt, deportiert und 1944 ermordet wurde. Im Sommer 1937 stand es in Salzburg zum Verkauf. 1939 wurde das Werk von der Galerie Hans Bammann für die Kunstsammlung der Stadt Düsseldorf angekauft. Auf welchen Wegen es dorthin gelangte, ist bislang ungeklärt. Gemeinsam mit den Erben nach Irene Hellmann wurde 2024 eine Rückgabe mit anschließendem Rückkauf vereinbart.
ErwerbungAnkauf 1939, Restitution 2024, Rückkauf 2024
Provenienz1840 – mindestens 18.4.1904 Familienbesitz Markowsky, Österreich-Ungarn, Auftrag an den Künstler; 18.4.1904 Auktionshaus C. J. Wawra, Wien, eingeliefert von "Markofsky", wohl unverkauft; spätestens 1908 Fritz Redlich (1868-1921), Wien-Göding, erworben vermutlich aus dem Familienbesitz Markowsky; vermutlich vor 1921– o. D. Irene Hellmann, geb. Redlich, Wien, Schwester von Fritz Redlich, vermutlich erworben durch Schenkung von ihrem Bruder; Sommer 1937 Ausstellung in Salzburg, veranstaltet von der Neuen Galerie (Otto Kallir), Wien, dort zum Verkauf angeboten aus „Privatbesitz"; mindestens September – November 1938 Eduard Breisach, Wien; […]; spätestens 24.5.1939 – 17.6.1939 Galerie Hans Bammann, Düsseldorf; 17.6.1939 angekauft von der Galerie Bammann; Restitution per Ratsbeschluss der Stadt Düsseldorf v. 18.9.2024; Rückkauf durch die Stadt




InventarnummerM 4539
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