Japanischer Bindegürtel für Hochzeitskleidung „Kakeshita-obi“, ca. 1820/1830
Seide, Seidenstickerei
Länge380 cm
Breite25 cm
Status
ausgestellt, Raum 012Der Bindegürtel „obi" wird traditionell zum Kimono, dem weiten japanischen Gewand, getragen. Bei diesem Exemplar handelt es sich um einen sogenannten „Kakeshita-obi", der zur zeremoniellen Hochzeitskleidung der Braut gehört. Die prachtvollen Verzierungen zeigen herbstliche und winterliche Blüten- und Blattmotive, darunter Chrysanthemen, Kamelien und stilisierte Blattfächer nach chinesischen Vorbildern. Sie stehen symbolisch für Schönheit, Langlebigkeit und eheliches Glück. Seit dem späten 18. Jahrhundert entwickelte sich der aufwendig gestaltete Obi zu einem wichtigen Statussymbol wohlhabender Kaufmanns- und Samurai-Familien.
ErwerbungÜbernahme aus dem Kunstgewerbemuseum 1927
Provenienz[...]; 11.3.1883 angekauf von H.W. Hohnholz, Hamburg für das Kunstgewerbemuseum Düsseldorf (1883-1927); 1927 Städtische Kunstsammlungen Düsseldorf übernommen aus dem KunstgewerbemuseumInventarnummerP 86
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